Ural-Historie
Die Geschichte der Ural begann auf einem geheimen Treffen des Verteidigungsministeriums der UdSSR.
Die Frage war, welches Motorrad am besten zur Verwendung in der Sowjetarmee zu gebrauchen sei. Nach langer Diskussion entschied man sich für die BMW R71.

Daraufhin wurden in Schweden fünf R71 gekauft, gründlich zerlegt und nachgebaut. Das Ergebnis wurde mit der Bezeichnung M72 (M wie Genosse Molotow)* dem Genossen Stalin vorgestellt und man beschloß die Serienproduktion.
Aufgrund des Überfalls der Deutschen auf die Sowjetunion wurde die Fabrik in die Stadt Irbit an der sibirischen Grenze verlegt.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden 9799 Motorräder zum Einsatz an der Front ausgeliefert.
Nach dem Großen Vaterländischen Krieg wurde die Fabrik weiter ausgebaut und 1950 wurde das 30000ste Motorrad produziert.

Bis heute wurden mehr als drei Millionen Motorräder -überwiegend mit Beiwagen- gebaut.
Der Export begann 1953, zuerst überwiegend in sogenannte Entwicklungsländer. In den späten 1980er Jahren begann das Weltweite Interesse an den klassischen und preiswerten Gespannen.
1998 wurde das Staatsunternehmen privatisiert.
*Ja, auch wir haben gehört, daß dies nur eine Legende ist, aber diese klingt doch spannender als die einfache Erklärung, daß M stünde für Motorrad.

